BVB, Gladbach oder Wolfsburg: Wohin zieht es Sebastian Rode?

Sebastian_RodeSeit der Saison 2014/15 spielt Sebastian Rode für den FC Bayern. Damals wechselte er ablösefrei von Eintracht Frankfurt nach München. Klar war, dass es Rode bei Bayern nicht einfach haben würde. Trotzdem kam der 25-Jährige in seinen beiden Spielzeiten in München immer wieder zu Einsatzzeiten. Bei seinen Auftritten überzeugte der Abräumer auch meist, trotzdem reichte es nicht für den Durchbruch beim Rekordmeister. Rode weckt somit Begehrlichkeiten auf dem Transfermarkt. Es gilt als recht sicher, dass er den FC Bayern nach 2 Jahren verlassen wird. Buchmacher bwin hat sich Gedanken gemacht, wohin es Rode wohl zieht.

In der vergangenen Spielzeit kam Rode auf 17 Einsätze für Bayern. Aber nur 2 gingen über die komplette Spielzeit. Das macht von 4.770 möglichen Pflichtspielminuten nur 493 auf dem Spielfeld. Auch unter dem neuen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat hat Bayern mit Thiago Alcantara, Xabi Alonso, Javi Martinez, Arturo Vidal, Philipp Lahm, Joshua Kimmich, David Alaba und Neuzugang Renato Sanches im zentralen Mittelfeld die Qual der Wahl. Die Konkurrenz für Rode scheint übermächtig.

Zahlreiche Klubs haben wohl ein Auge auf Rode geworfen. bwin schaut einmal zu welchem Verein er am wahrscheinlichsten wechselt.

Borussia Dortmund: Mit Ilkay Gündogan verlieren die Westfalen einen wichtigen Stammspieler im Mittelfeld. Aber mit Nuri Sahin, Julian Weigl, Sven Bender, Gonzalo Castro, Moritz Leitner und Shinji Kagawa hat auch Dortmund eine großes Auswahl im Mittelfeld. Rode wäre kein typischer Gündogan-Ersatz. Ihm fehlen im Vergleich zum deutschen Nationalspieler Offensivdrang, Technik und Übersicht. Er wäre mehr Balleroberer und Zweikämpfer auf der defensiven Sechserposition. Aber da hat Weigl in seiner ersten Bundesliga-Saison vollends überzeugt. Ablösesumme und Gehalt wären für die Borussia kein Problem. Zudem kann Dortmund Champions League bieten. Trotzdem würde ein Transfer für beide Seiten wenig Sinn machen. Daher liegt die Wechselwahrscheinlichkeit bei 25%.

Borussia Mönchengladbach: Schon auf dem ersten Blick wäre ein Wechsel zu den Fohlen sinnvoll. Nach dem Verkauf von Granit Xhaka (zu Arsenal) sucht die Borussia einen Nachfolger für den Schweizer. Rode wäre vom Spielertyp und von den Attributen der ideale Ersatz. Auch Gehalt und Ablösesumme wären für Gladbach aufgrund der Xhaka-Millionen locker zu stemmen. Zudem hat die Borussia mit der möglichen Qualifikation für die Königsklasse sportliche Argumente auf ihrer Seite. In Gladbach könnte Rode den nächsten Schritt machen und zum Leistungsträger sowie zum Führungsspieler bei einem der Topklubs der Bundesliga avancieren. Nach den Abgängen von Xhaka, Havard Nordtveit, Roel Brouwers und Martin Stranzel hat Gladbach in beiden Punkten eine große Vakanz. Wechselwahrscheinlichkeit: 75%

VfL Wolfsburg: Seit geraumer Zeit buhlen die Wölfe um Rode. Bislang vergebens. Die Tatsache, dass der VfL in der nächsten Saison nicht international vertreten ist, ist natürlich ein Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Aber mit Gehalt kann der VW-Klub dieses fehlende Argument ausgleichen. Manager Klaus Allofs kündigte bereits einen Umbruch im Kader an. Sollt Luiz Gustavo von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen, wäre für Rode der Platz auf seiner Wunschposition frei. Da auch die Zukunft von Joshua Guilavogui keinesfalls geklärt ist, würde eine Rode-Verpflichtung Sinn ergeben. Wechselwahrscheinlichkeit: 60%

Rode wird auch noch mit Schalke 04 und dem SSC Neapel in Verbindung gebracht. Beide Vereinen haben aber nur Außenseiter-Chancen. Bei Schalke fehlen – sportlich wie finanziell – die Argumente. Der SSC Neapel ist zwar in Europa eine attraktive Adresse, allerdings gilt ein Wechsel ins Ausland bei Rode (bislang) als ausgeschlossen.