Formel 1 in Monaco: Vettel dominiert Freies Training – Gewinnt er auch den Grand Prix?

Am Wochenende reist der Formel 1 Zirkus nach Monaco. Seit 16 Jahren hat Ferrari in Monaco keinen Sieg mehr gefeiert. 2001 konnte Michael Schumacher letztmals für die Scuderia in den Straßen von Monaco gewinnen. Kann Sebastian Vettel diese Serie endlich durchbrechen?

Seit 1950 wurden 63 Grand Prix im Fürstentum gefahren. Bei den Zuschauern und Fans ist das spektakuläre Rennen in Monte Carlo aufgrund der Gegebenheiten des Stadtkurses besonders beliebt. Allerdings entspricht die Strecke immer noch nicht den zeitgemäßen Sicherheitsstandards. Zudem gibt es in den Boxen und Fahrerlagern immer recht wenig Platz. Der Große Preis geht über 78 Runden á 3,340 Kilometer. Der Kurs wird geprägt von engen Kurven, Unebenheiten und Kanaldeckeln. Ähnlich wie in Barcelona spielt auch in Monaco die Platzierung im Qualifying eine ausschlaggebende Rolle für den Sieg. Denn Überholmanöver sind auf der engen Strecke kaum möglich. Aufgrund der engen Straßenverhältnisse sind auch viele Ausfälle nicht unwahrscheinlich. Im vergangenen Jahr holte sich Lewis Hamilton den Sieg im Fürstentum.

Im letzten Rennen fuhr Lewis Hamilton (2.15) vor Sebastian Vettel über die Ziellinie und sicherte sich so seinen zweiten Sieg. In der Gesamtwertung liegt Vettel nur noch mit sechs Punkten Vorsprung vor Hamilton. Seit 2013 gewann Mercedes immer in Monaco. Aber auch Vettel (2.40) will seinen Vorsprung weiter ausbauen. Zum letzten Mal gewann er das Rennen in Monte Carlo im Jahr 2011, damals noch mit Red Bull. Danach fuhr der Heppenheimer noch zwei weitere Male unter die Top drei. Wenn Valtteri Bottas (7.75) weiter vorne mitmischen will, wäre ein Sieg in Monaco von Vorteil. Oft erreichen in Monte Carlo unerwartete Fahrer einen Platz auf dem Podest.

Hinter dem Feld der Favoriten hat Kimi Räikkönen (15.00) noch eine Außenseiterchance auf den Sieg. Der Ferrari-Pilot gewann den Grand Prix zuletzt 2005. Im Team von Red Bull ist in den letzten Rennen, wegen Unfällen oder Defekten, immer einer der beiden Fahrer ausgefallen. Grundsätzlich sind die Piloten aber gut im Rennen. Max Verstappen (14.50) und Daniel Ricciardo (15.00) fuhren bisher immer unter die Top fünf.

Sieghoffnungen für Ferrari brachte das freie Training. Sebastian Vettel dominierte und drehte am Donnerstag in 1:12,720 Minuten die mit Abstand schnellste Runde des Tages, damit unterbot er den alten Streckenrekord um rund acht Zehntelsekunden. Lewis Hamilton (1:13,425) belegte in der Tagesabrechnung nur den sechsten Platz. Wer entscheidet das Rennen am Sonntag für sich?

bet-at-home.com Wettempfehlung:

Mercedes gewinnt den Grand Prix von Monaco (1.80)
Hamilton fährt vor Bottas ins Ziel (1.28)
Vettel fährt vor Räikkönen ins Ziel (1.19)
Perez fährt vor Ocon ins Ziel (1.55)